Die Serie: JMD-Berichte aus den Vereinen

Verfasst am 21. Juni 2016 von Klaus Berns.

JMD

TC GW Dancing Rebels 04.06.16 Tanz „Dancing Rebels“ fahren zur WM

„Amianto“ tanzte auf der DM Jugend auf Platz elf

Die „Dancing Rebels“ des Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck haben am Samstag ihre diesjährige erfolgreiche Saison noch nicht beendet. In Dresden belegten die von Sebastian Spahn, Miriam Fritsch und Sonoko Kamimura betreuten  Tänzerinnen bei den 27. Deutschen Meisterschaften im  Jazz- und Modern Dance im Finale den geteilten vierten und fünften Platz und qualifizierten sich damit für die Weltmeisterschaft Ende Oktober in Wetzlar.

In der Margon Arena traten die 14 besten Formationen Deutschlands an. Mit ihrer Choreographie „…and it’s coming this way“ zogen Franziska Alda, Amelie Becker, Linda Deppe, Anna Dmitrieva, Lisa Hatkemper, Mascha und Valeria Hatkevitch, Maren Hegerring, Hanna Kamp, Lisa Klingelhöfer, Carolin Schulte-Loh und Julia Tenhagen in die Zwischenrunde ein und sicherten sich dort mit einer weiteren großartigen Leistung die Teilnahme am großen Finale.

Dort zeigten die sechs verbliebenen Formationen ein letztes Mal an diesem Abend mit lautstarker Unterstützung der Fanblöcke ihr Können. Die Wertungsrichterinnen sahen „The Dancing Rebels“ und „Dejavu“ (Augsburg) auf dem geteilten 4. Platz gefolgt von „La Nouvelle Expérience“ (Hamburg), Direktaufsteiger aus der zweiten Bundesliga Nord/Ost/West. Gesamtsieger „autres choses“ (Saarlouis) erhielt alle Einsen und wurde somit zum 13. Mal Deutscher Meister. „Arabesque“ (Wuppertal) verteidigte den Vizemeistertitel gefolgt von „J.E.T.“ (Goslar) auf Platz drei.

Der Erstligist „Topas“ (Hamburg) sicherte sich Platz sieben und wird wie auch die Starter aus der zweiten Bundesliga Süd/Ost, „New Dance Company“ (Großostheim), „Art Inspiration“ (Wilsdruff) und „Dance Works“ (Ludwigsburg), auf den folgenden Plätzen in der Saison 2017 in der ersten Bundesliga tanzen.Als Krönung des Abends verkündete Turnierleiter Stefan Wendt, dass sich alle sechs Finalisten für die Weltmeisterschaft Ende Oktober in Wetzlar qualifiziert haben.

„Es war echt super! Die Stimmung war sehr gut. Wir haben drei Runden tanzen dürfen“, freute sich Trainerin Miriam Fritsch. „Ja, alle sind mehr als zufrieden über den großen Erfolg und haben auf der ‚Party nach der Meisterschaft‘ noch gefeiert!“

„Die Choreografie werden die „Dancing Rebels“ in abgewandelter Form am 7. und 8. Oktober in der Tanzfabrik im CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten präsentieren“, so Sebastian Spahn. Dann steht die neue Saison mit einer neuen Choreografie auch schon vor der Tür.

 

Ergebnis der Deutschen Meisterschaft JMD Hauptgruppe:

1. autres choses, TSC Blau-Gold Saarlouis 1111111
2. Arabesque, TSA d. Allgem. Sportverein Wuppertal 2232222
3. J.E.T., TG J.E.T. d. MTV Goslar 3323333
4.-5. Dejavu, Tanzsportgemeinschaft Bavaria, Augsburg 4555646
4.-5. The Dancing Rebels, TC Grün-Weiß Schermbeck 5644565
6. La Nouvelle Expérience, TSA d. SVE Hamburg 6466454
7. Topas, TSA d. Gymn.+Freizeitgem. Steilshoop, Hamburg
8. New Dance Company, Jazztanzclub im TV Großostheim
9. Art Inspiration, TSA d. Wilsdruffer Tanzteam
10.-11. Dance Works, 1. TC Ludwigsburg
10.-11. Fearless, TSA d. VfL Wolfsburg
12.-14. Art of Jazz, TSG Bremerhaven
12.-14. Madley, TSV Kastell Dinslaken
12.-14. Karmacoma, TSC 71 Egelsbach

Am Sonntagnachmittag startete die Formation „Amianto“ bei der DM Jugend letztmalig mit ihrer Choreografie „BomBom“. Maike Fitzner, Antonia Hüsken, Ann-Cathrin Jona, Maja Kamp, Marlen-Christin Moritz, Leonie Niehoff, Hannah Ollesch, Laura Rademacher, Nele Saathoff, Stefanie Schulten, Jana Stenzel, Denise Uckelmann und Jana Wolf tanzten in einem starken Teilnehmerfeld in der Vorrunde mit 14 Teams einen guten Durchgang. Ihr Trainerteam Miriam Fritsch und Hanna Kamp war mit Platz elf sehr zufrieden. Für viele Mädchen war es die erste Teilnahme an einer DM. Sie sollten getreu dem Motto „Dabei sein ist alles!“ zum Saisonabschluss vor allem Spaß haben. Das Ziel wurde voll erreicht.

Ergebnis der Deutschen Meisterschaft JMD Jugend:

1.     l‘équipe, Saarlouis
2.     Next Generation, Augsburg
3.     Pirouette, Wuppertal
4.     closh, Großostheim
5.     Coco, Bobstadt
6.     Sunshine, Dinslaken
7.     Flash, Mannheim
8.-9. Twirly, Wolfsburg
8.-9. Jazzy Jumps, Cottbus
10.   Boundless, Lebach
11.   Amianto, Schermbeck
12.   djenga, Großostheim
13.   Dream Team, Westercelle
14.   Les Papillons, Wilsdruff

Bericht: Doris Hecheltjen-Niesen  (Pressesprecherin des TC Grün-Weiß Schermbeck 1990 e. V)
Fotos: U. Pollmann