Foto: Lea Panknin, Marie Ebert; TSV Kastell Dinslaken (c) Andreas Hofmann

Die Serie: JMD-Berichte aus den Vereinen

Verfasst am 5. Oktober 2016 von Jana-Maria Ollig.

JMD

TSV Kastell Dinslaken: Lea Panknin ist drei Mal Deutsche Meisterin

Tänzerinnen des TSV Kastell Dinslaken holen beim Deutschlandpokal in Saarlouis weitere Medaillen und WM-Qualifikationen

Am ersten Oktober-Wochenende fand der nationale Saisonhöhepunkt in den Jazz & Modern Dance-Wettbewerbsarten Solo, Duo und Small Group statt. Nach den zwei Ranglisten-Turnieren hatten sich zahlreiche Tänzerinnen und Tänzer für den Tanz um den nationalen Titel, den Deutschlandpokal, in Saarlouis (Saarland) qualifiziert. Neben der Vergabe der Medaillen in Bronze, Silber und Gold galt es, die letzten Mitglieder des „Team Germany“ zur diesjährigen Weltmeisterschaft des Jazz & Modern Dance vom 23. bis 30. Oktober in Wetzlar (Hessen) zu bestimmen.

Alle Starterinnen des TSV Kastell Dinslaken qualifizierten sich bei den Ranglistenturnieren für die Meisterschaft, so dass Marie Ebert, Lea Panknin sowie die Smallgroup „Sunshine“ um Erfolgstrainerin Ljalja Horn-Ivanisenko den Weg ins Saarland antreten durften. Zuerst mussten sich Marie und Lea gemeinsam bei den Jugend-Duos Jazz beweisen. Mit Erfolg: Ihre anspruchsvolle Choreografie verschaffte ihnen Silber und somit einen weiteren Startplatz für die WM. Auch im Solo Jazz traten beide an. Hier machte Lea die erste Sensation perfekt: Gold. Lea ist Deutsche Meisterin. Marie präsentierte sich ebenfalls souverän, musste sich jedoch mit Platz 4 zufrieden geben, mit dem sie die WM-Qualifikation haarscharf verpasste.

Auch im Bereich Modern traten Marie und Lea sowohl als Duo als auch mit ihren Solo-Darbietungen an. Gemeinsam überzeugten sie auf ganzer Linie und gewannen als Duo gegen die starke Konkurrenz. Zusammen freuten sie sich über den begehrten Meister-Titel und auf den anstehenden WM-Auftritt. Als Solistinnen zeigten sie anschließend ihre Choreografien. Erneut sahen die Wertungsrichter Lea an der Spitze, so dass sich die Dinslakenerin über eine weitere Gold-Medaille und ihren nächsten Meister-Titel freuen durfte. Maries Pechsträhne hielt dagegen an: Auch hier ertanzte sie sich den 4. Platz, der knapp nicht mehr zur WM-Teilnahme berechtigt.

Zuletzt traten beide Tänzerinnen in der Smallgroup „Sunshine“ mit fünf weiteren Mannschaftskameradinnen aus der gleichnamigen Formation im Bereich Modern an. Zum ersten Mal waren sie in dieser Saison in dieser Kategorie angetreten. Die Qualifikation für den Deutschlandpokal war hier schon ein großer Erfolg. Diesen toppten sie hier noch mit dem Erreichen eines guten geteilten 9./10. Rangs.

Bis zur Weltmeisterschaft in wenigen Wochen stehen für Marie und Lea nun noch zahlreiche Trainingseinheiten an, um sich auf ihre Auftritte unter der Welt-Elite des Jazz- und Modern Dance bestmöglich vorzubereiten. Auch die Jugend-Formation „Sunshine“, die sich bereits im Juni bei der Formations-Meisterschaft qualifiziert hatte, ist in Wetzlar erstmalig dabei.