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Die TNW’ler der WM

Verfasst am 16. Dezember 2017 von Jana-Maria Ollig.

JMD

Mit Abschluss der diesjährigen IDO-Weltmeisterschaft in Polen (03.-09. Dezember 2017) endete auch das erfolgreiche Jahr der deutschen JMD-TänzerInnen.

Überall gab es große und kleine Erfolge zu feiern – sieben der insgesamt zehn Medaillen für das deutsche Team konnten SportlerInnen aus dem TNW ertanzen!

Vorn mit dabei Christian Weiß (Voerde), der sich bei den Kindern sowohl im Jazz als auch im Modern zur Bronzemedaille beglückwünschen lassen durfte. Er ließ jeweils fünf Konkurrenten hinter sich.

Bei den Mädchen sogar ein „Vize“-Titel: Die Allrounderin Anastasia Menzel (Königsbrunn, Bayern) wurde zur Vize-Weltmeisterin im Jazz-Solo gekürt!

Von Seiten des TNW beteiligte sich Marielle Müller (Hilden) als Solistin, die einen 28. (Jazz) und 24. (Modern) Rang in der Vorrunde zugesprochen bekam. Im Modern-Duo mit Leonie Sitter reichte es ebenfalls nicht für eine Finalrunde, die Tänzerinnen erreichten wie ihre Wuppertaler Kolleginnen Mara Buck / Neeltje-Solveig Schulz einen 14. Rang. Über ein ähnliches Ergebnis durfte sich das Jazz-Duo Helen Marsen / Celina Menne (Wuppertal) freuen (Rang 11).

Eine Altersklasse höher; An die Medaillenerfolge der Kinder konnten Lea Panknin und Marie Ebert (Dinslaken) leider nicht anknüpfen. Ihre besten Ergebnissen, jeweils Rang 25 im Solo und ein 17. Rang als Duo Junioren. Die erreichten Ergebnisse sind im deutlich breiteren Startfeld der Mädchen mit bis zu knapp 50 Startplätzen dennoch überaus zufriedenstellend.

Deutlich weniger Konkurrenz erfuhren die Tänzer, darunter Nico Stern (Brühl). Er belegte als TNW-Beteiligung Platz 11 in der Vorrunde.

Die WM-Dritten des vergangenen Jahres, das Modern-Duo Louisa-Sophie Brebeck / Cesar Jose Salas (Wuppertal), sorgten auch vergangene Woche wieder für kaum zu haltenden Jubel auf deutschen Fanblöcken. Sie verteidigten ihren bronzenen Rang des letzten Jahres und auch diesmal war die Freude in Anbetracht der extrem starken Konkurrenz kaum zu halten! Wenige Plätze dahinter fanden sich Kristina Krieger / Andreas Schmidt (Hamburg), davon abgeschlagen auf einem 23. Rang das Duo Jessica Löffler / Marie-Christin Schaumburg (Unterbach).

Das beste Ergebnis der deutschen Jazz-Duos lieferten die Geschwisterpaare Shirina Einmal / Mika Einmal (Bonn) sowie Laura Eckenfels / Romy Eckenfels (Freiburg, Baden-Württemberg) mit geteilten siebten Plätzen. Als weitere Überraschung tanzte sich Mika Einmal (Bonn) mit seinem Modern-Solo bei den Männern auf einen neunten Rang von insgesamt 21 Startern. Er teilt sich seinen Rang mit drei weiteren Tänzern, darunter Julien Müller (Hamburg). Dritter im Bunde, Andreas Schmidt (Hamburg), schied kurz zuvor mit Rang 14 aus dem Wettbewerb.

Eine ähnliche Aufstellung bei den Damen: Kristina Krieger (Hamburg) mit Rang 21, davor Louisa-Sophie Brebeck (Wuppertal) mit einem 17. Platz. Beste Deutsche wurde Magdalena Dudek (Hamburg) auf Rang neun mit einer asiatischen Darbietung.

Und natürlich auch die Small Groups und Formationen waren in Polen mit von der Partie und mischten die Wettbewerbe auf.

Dabei hatten vor allem die Wuppertaler Gründe zum feiern! Sowohl bei den Kindern mit der Small Group Chocolat Modern (Rang zehn) als auch der Formation Chocolat Modern (Rang sieben) konnten sie bis in das obere Mittelfeld mithalten. Ebenfalls vertreten bei den Kindern waren die Jazzies (Hilden), die mit einer Jazz- sowie Modern-Group und Modern-Formation in den Wettkämpfen vertreten waren. Mit ihrer besten Platzierungen, jeweils ein 16. Platz in den Modern-Turnieren, konnten zwar noch nicht wirklich mit der Konkurrenz mitgehalten werden, aber auch so erlebten die jungen TänzerInnen spannende Tage in Polen!

Die Small Group, bestehend aus der Gemeinschaft aus Wuppertaler und Bonner Tänzerinnen und Tänzern, Arabesque Modern, ging in der Hauptgruppe an den Start. Gegen weitere 33 teilnehmende Gruppen kam der erreichte fünfte Platz einem Ritterschlag gleich. Direkt dahinter reiht sich autres choses (Saarlouis) in die Tabelle ein.

Die Formation autres choses (Saarlouis) meisterte die Vor- und Zwischenrunde trotz Patzer, konnte sich nach dem souverän getanzten Finale noch Hoffnungen auf das Treppchen machen. Am Ende des Tages wurde die Darbietung mit einem weiteren Mal Bronze für Team Germany belohnt!

Die Hauptgruppe II brachte eine weitere Medaille: InTakt Modern (Unterbach), in 2016 noch Weltmeister, mussten ihren Titel an die finnische Konkurrenz abtreten, behalten sich allerdings wohlverdient den Titel der Vizemeister!

Als weitere Vizemeister kehrte auch die Jazz-Group Hauptgruppe II Champagne (Voerde) nach Deutschland zurück, im Doppelerfolg mit Platz eins, den Jazzy Diamonds (Cottbus, Brandenburg) feierte es sich aber auch schon in Polen ausgelassen!

Die Small Group Arabesque Jazz (Wuppertal/Bonn) wurde siebte in der Hauptgruppe.

Auch bei den Ballett-Kategorien waren insbesondere die erwachsenen Mitstreiterinnen erfolgreich: Sowohl das Geschwister-Duo Kyra-Anna Brebeck / Louisa-Sophie Brebeck (Wuppertal) als auch Solistin Alina Hartmann (Lohmar) wurden die neuen Weltmeisterinnen ihrer Kategorie.

Herzlichen Glückwunsch allen Tänzerinnen und Tänzern und vielen Dank für die spannenden Tage in Polen!

Foto: Christian Weiß (c) Andreas Hofmann