EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO)

Verfasst am 18. April 2018 von Klaus Berns.

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung wird ab dem 25. Mai 2018 das Datenschutzrecht innerhalb der Europäischen Union einheitlich und unmittelbar regeln. Die derzeit noch geltende Datenschutzrichtlinie 95/46/EG und alle bisherigen nationalen Bestimmungen werden durch die Verordnung abgelöst. Damit gehen Veränderungen für Organisationen einher, die personenbezogene Daten teilweise oder ganz automatisiert verarbeiten oder speichern.

Somit sind auch Vereine betroffen.

Im Sportverein werden vielfach Daten mit Bezug zu Personen verarbeitet. Seien es die erforderlichen Daten bei Aufnahme in den Verein, die Ergebnisse von Wettkämpfen, die Teilnehmer- oder Telefonlisten, bis hin zu Redebeiträgen in Protokollen oder Ehrungen auf einer Mitgliederversammlungen: stets handelt es sich um personenbezogene Daten.

Damit trifft auch die Verantwortlichen im Verein die Notwendigkeit, den Datenschutz zu beachten.

Vereine sollten bedenken, dass Verstöße gegen datenschutzrechtliche Vorgaben unter Umständen kostenintensive Unterlassungs- oder Schadensersatzansprüche nach sich ziehen können. Zudem drohen Bußgelder und Imageschäden.

Informationen bzw. Orientierungshilfen über die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen beim Umgang mit personenbezogenen Daten in der Vereinsarbeit bieten dazu die Broschüren des Landesbeauftragten für den Datenschutz Baden-Württemberg, veröffentlicht vom LSB NRW.

Sowie die Info-Web-Seite des LSB NRW „Datenschutz im Verein„.