Die Stiftung Tanzsportförderung Nordrhein-Westfalen

Auf Initiative des Tanzsportverbandes Nordrhein-Westfalen (TNW) e.V. ist die Stiftung Tanzsportförderung Nordrhein-Westfalen durch Stiftungsgeschäft und -satzung am 12. Juni 2001 errichtet worden. Mit Urkunde der Bezirksregierung Düsseldorf vom 5. September 2001 wurde sie genehmigt.

Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, und zwar nach ihrer Satzung in erster Linie den Zweck, Mittel zur Förderung des Tanzsports zu beschaffen. Dadurch sollen in Nordrhein-Westfalen Tanzen als Leistungs- und als Breitensport sowie die Jugendarbeit gefördert werden.

Stiftungsgründer

Der Tanzsportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (TNW)

Die Stiftung Tanzsportförderung wurde ins Leben gerufen vom Tanzsportverband Nordrhein-Westfalen  e.V. (TNW). Dessen Geschichte lässt sich zurückverfolgen bis ins Jahr 1912: Damals wurde als erster deutscher Tanzverein in Düsseldorf der Boston Club gegründet. Nach dem zweiten Weltkrieg lebte 1946 in Köln mit der „Interessengemeinschaft Deutscher Clubs zur Pflege des Gesellschaftstanzes“ (IPG) das landesweite Verbandsleben wieder auf und 1961 wurde in derselben Stadt der Deutsche Tanzsportverband (DTV) gegründet. Diese Historie spricht für einen ausgezeichneten tanzsportlichen Nährboden in Nordrhein-Westfalen. Ein Boden, auf dem auch der TNW in den letzten fünf Jahrzehnten gut gedeihen konnte.

Der TNW wurde 1957 gegründet und ist der zweitälteste der Landestanzsportverbände des DTV, die mit dem Ziel der Anpassung an die auch in allen anderen Sportarten gegebenen föderalistischen Strukturen in der Mitte der Fünfzigerjahre ins Leben gerufen wurden.

Die Zahl der Einzelmitglieder ist stetig gestiegen und kann seit vielen Jahren gehalten werden.

1974 über 10.000 Einzelmitglieder
1984 über 22.000 Einzelmitglieder
1997 über 35.000 Einzelmitglieder in 300 Vereinen
2007 über 45.000 Einzelmitglieder in 390 Vereinen
2019 über 46.800 Einzelmitglieder in 410 Vereinen

 

Hinzu kommen die „Fachverbände mit besonderer Aufgabenstellung“, die in den Verband integriert werden konnten:

  • Mitglieder des Landesverbandes für karnevalistischen Tanzsport in NRW (LkT NRW)
  • Mitglieder des des Nordrhein-Westfälischen Rock’n’Roll Verbandes (NWRRV)
  • Mitglieder des Garde- und Schautanzverbandes Nordrhein-Westfalen (GSV NRW)

Der TNW unterhält seit vielen Jahren zu den anderen Landesverbänden, aber auch in viele benachbarte Nationen hinein, freundschaftliche Beziehungen mit dem Ziel des Erfahrungsaustauschs in Lehre und Sportpolitik.

Zu den wesentlichen Aufgaben des TNW gehören die Förderung talentierter Paare sowie die Aus- und Weiterbildung von Wertungsrichtern, Turnierleitern, Übungsleitern und Trainern. In der Sportförderung wurde ein neues Kaderkonzept entwickelt. Ziel dieses Konzeptes ist, aus dem großen Reservoir von Tanzsportlern in Nordrhein-Westfalen die leistungsstärksten durch gezielte Förderung zu Spitzenpaaren im DTV zu formen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Tanzsportjugend. Hier reifen manche Talente heran, die es zu entdecken und zu fördern gilt. Gerade im Junioren- und Schülerbereich stellte der TNW in den zurückliegenden Jahren wiederholt Deutsche Meister sowie Teilnehmer an Europa- und Weltmeisterschaften. Für die Förderung der Aktiven stehen dem TNW ein Landesleistungszentrum und sieben Leistungsstützpunkte zur Verfügung.

Bei der Aus- und Weiterbildung erreichen die seit 1993 angebotenen Kombinationslehrgänge ein hohes Maß an Akzeptanz bei allen Beteiligten. Paare, Wertungsrichter und Trainer bekommen bei diesen Lehrgängen von besonders qualifizierten und kompetenten Trainern die gleichen Informationen zu einem bestimmten thematisierten Problemfeld vermittelt.

Der TNW ist zuversichtlich, dass die Stiftung Tanzsportförderung Nordrhein-Westfalen im Rahmen ihres Stiftungszwecks auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der gesteckten Ziele leisten wird.

Stiftungsvorstand

  • Dagmar Stockhausen (Vorsitzende)
  • Sandra Bähr (stellv. Vorsitzende)
  • Andreas Picker
  • Juliane Pladek-Stille
  • Ivo Münster

Stiftungskuratorium

  • Joachim Harms
  • Patric Paaß
  • Frank Wichter

Stand: 2019