2. Bundesliga entscheidet sich ebenfalls für Absage der Saison

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2. Bundesliga entscheidet sich ebenfalls für Absage der Saison

Nur eine Woche nach der 1. Bundesliga waren alle Mannschaften der 2. Bundesliga Standard und Latein zusammen in eine große virtuelle Runde eingeladen worden.

Der gastgebende Bundessportwart Michael Eichert begrüßte die 33 Vertreter zusammen mit den DTV-Ligabeauftragten Andreas Neuhaus, Manfred Ganster und Dr. Thomas Kokott und als Vertreter des BLAF Ulrich Wohlgemuth.

Auch in dieser Runde wurden die vier möglichen Szenarien vorgestellt:
1. Aussetzung des Auf- und Abstiegs: So werde sichergestellt, dass Mannschaften keinen Nachteil erhalten, wenn die Teilnahme an Turnieren nicht möglich ist.

2. Ruhender Ligaplatz: Eine Formation entscheidet sich noch vor Saisonbeginn, ob ihr Startplatz ruht. Die Mannschaft kann an Turnieren teilnehmen, muss dies aber nicht. Das bedeutet gleichzeitig, dass eine ruhende Mannschaft weder auf- noch absteigen kann.

3. Eine erneute Verlegung der Ligasaison in den Sommer oder Herbst, was allerdings zu Überschneidungen mit den bereits verschobenen Meisterschaften führen würde.

4. Eine Absage der kompletten Ligasaison der 2. Bundesliga.

Als Ergebnis der Absage der 1. Bundesliga ist der Aufstieg in dieser Saison ausgesetzt.

Im Anschluss daran, hatten die Mannschaften die Gelegenheit, ihre aktuelle Trainingssituation zu schildern. Im Großen und Ganzen gleicht sich das Bild dem der Erstligaformationen: Mannschaften als Ganzes können nicht trainieren, vereinzelt sei Individualtraining möglich, Fitnesstraining würde meist online angeboten. Grundsätzlich sehe man aber in der näheren Zukunft keine Chance, wieder komplett als Mannschaft zu trainieren.

Als Fazit stellte Michael Eichert die vier Möglichkeiten vor:
1. Weiterhin abwarten.
2. Verschiebung der Liga in den Sommer
3. Verschiebung der Liga in den Herbst
4. Absage der Liga

In der darauf folgenden Diskussion wurde schnell deutlich, dass sich alle Teilnehmer eher eine Planungssicherheit wünschen und schweren Herzens die Absage befürworten würden. Die Option auf Pokal- und Einladungsturnieren sei zumindest eine Möglichkeit, ein Ziel vor Augen zu haben.

Michael Eichert erläuterte daraufhin, die Vorgaben der Pokalturniere:
Diese müssen innerhalb der jeweiligen Liga durchgeführt werden, unterliegen der TSO (inklusive der Vergabe durch den DTV, Durchführung mit Vorrunde, kleinem und großem Finale, Besetzung des Wertungsgerichts durch den DTV etc.).
Bei Einladungsturnieren gelte die Einladung durch den Verein, sie können ligaübergreifend durchgeführt werden und die Wertungsrichter sind ebenfalls vom Verein einzuladen. Die Turnierdurchführung richte sich dann in Absprache mit dem Bundessportwart nach der Anzahl der teilnehmenden Formationen.

Pokal- oder Einladungsturniere könne es nur geben, wenn die Liga offiziell abgesagt wird.

In der Abstimmung zur Absage der 2. Bundesliga Standard und Latein stimmten 30 Vereine für die Absage, drei Vertreter enthielten sich.

Die Vertreter der Vereine wurden gebeten, ihre Bewerbungen für Pokalturniere an die DTV-Geschäftsstelle zu richten. Wichtig hierbei ist, dass bereits im Vorfeld eine Abfrage an die Mannschaften geht,  damit in der Bewerbung bereits mitgeteilt werden kann, welche Formationen sich an diesem Pokalturnier beteiligen werden.

Die Möglichkeit der Online-Turniere wird im Auge behalten. Dafür muss das Training wieder möglich sein und auch entsprechende Hallen zur Verfügung stehen.

Quelle: DTV

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