Ligasaison der 1. Bundesliga Standard und Latein wird abgesagt

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Ligasaison der 1. Bundesliga Standard und Latein wird abgesagt

Vertreter der 1. Bundesligisten stimmen für eine Absage der kompletten Saison

Ende Oktober hatten sich die teilnehmenden Vereine der 1. Bundesliga Standard und Latein erstmals virtuell getroffen, am Samstag fand das zweite Treffen statt.


Bundessportwart Michael Eichert begrüßte als Gastgeber die Vereinsvertreter der 18 Erstligisten, die drei Ligabeauftragten Andreas Neuhaus, Manfred Ganster und Dr. Thomas Kokott, sowohl als Vertreter des BLAF Ulrich Wohlgemuth. Nach der Bergüßung wurde erst die jeweilige Trainingssituation der Vereine abgefragt, um sich einen Bild der aktuellen Situation machen zu können. Nicht alle Teams dürfen trainieren, teilweise gar nicht, teilweise nur unter Auflagen, aber in keinem Fall als komplettes Team.
Dies führte zur Diskussion, wie sich die anstehende Saison gestalten könne.Zwar hatten alle Ausrichter von Turnieren inzwischen eine Verschiebung ihrer Termine ab März/April erreicht, ob die Ligasaison stattfinden könne, ist schwer einzuschätzen und als eher fraglich zu bewerten.

Bundessportwart Michael Eichert berichtete aus dem DTV-Präsidium und stellt vier mögliche Varianten der Saison vor:


1. Aussetzung des Auf- und Abstiegs: So werde sichergesteillt, dass Mannschaften keinen Nachteil erhalten, wenn die Teilnahme an Turnieren nicht möglich sei.

2. ruhender Ligaplatz: Eine Formation entscheidet sich noch vor Saisonbeginn, ob ihr Startplatz ruht. Die Mannschaft kann an Turnieren teilnehmen, muss es aber nicht. Das bedeutet gleichzeitig, dass eine ruhende Mannschaft weder auf- noch absteigen kann.

3. Eine erneute Verlegung der Ligasaison in den Sommer oder Herbst, was allerdings zu Überschneidungen mit den bereits verschobenen Meisterschaften führen würde.

4. Eine Absage der kompletten Ligasaison der 1. Bundesliga.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass eine Entscheidung zeitnah zu treffen sei, weshalb Michael Eichert nach eingehender Diskussion zur Abstimmung aufrief:
14 Mannschaften entschieden sich für eine Absage, drei stimmten für die Durchführung der Saison. Es gab eine Erhaltung.

Im Verlauf des Videomeetings wurde auch die Möglichkeit von Pokalturnieren gesprochen. Hier stimmten zwölf Mannschaften zu, es gab fünf Enthaltungen.
Die teilnehmen Vereine werden jetzt die Möglichkeit prüfen und ihre Bewerbungen dazu einrichen. Eine Teilnahme an Pokalturnieren ist freiwillig. Für eine Durchführung als Online-Turniere stimmten fünf Mannschaften.

Bereits am kommenden Wochenende sind alle Vereine der 2. Bundesliga eingeladen, auch hier wird eine Diskussion und mögliche Entscheidung erwartet.

Quelle: DTV

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