Kombilehrgang Latein

Verfasst am 20. Januar 2020 von Volker Hey.

In seiner Eröffnunglecture stellte Sergiu Luca in Verbindung mit dem Jahresthema „Inspiration durch Musik“ heraus, dass aktuell zu oft zu schnelle und musikalisch uncharakteristische Choreografien zu sehen seien – Bewegungen müssten zu Musik passen. Hier und in den weiteren Einheiten stellte er am Beispiel Cha Cha den korrekt vertanzten Rhythmus vor. Dem Jahresthema folgend gingen Horst Beer (Samba/Jive), Susanne Stukan (Rumba) und Timo Kulczak (Paso Doble, später auch in seiner Lecture) in die jeweils musikalische Charakteristik der Tänze und der für die Umsetzung benötigten Fähigkeiten ein. Der überfachliche Teil wurde von Jens Grundei übernommen: Er stellte bestehende Regeln für Wertungsrichter dar und referierte über Inhalte der TSO, Kleiderordnung, Schrittbegrenzung und des Figurenkatalogs und brachte diese den anwesenden Trainern anschaulich und pointiert nahe. Der „erste Kombitag“ des Jahres endete mit dem Turnier der Hauptgruppe B Latein, welches auch bei diesem Lehrgang zu einer konstruktiven und offenen Diskussion der anwesenden Wertungsrichter einlud.

Den Sonntag begann Bundestrainer Horst Beer mit Samba: In seiner Lecture hielt er sich eng an das Jahresthema „Inspiration durch Musik“ und referierte wie immer sehr anschaulich und interessant. Bei Timo Kulczak konnten die Paare lernen, wie eine Paso Doble – Folge tänzerisch verfeinert werden kann. Sergiu Luca erläuterte, worauf Wertungsrichter bei Cha-Cha-Walks achten können und sollen. Den krönenden Abschluss des Lehrgangswochenendes bildete Miriam Zwijsen: Sie ließ ihre Demopaare vortanzen und veränderte kleine technische Details, so dass die Paare anschließend noch musikalischer tanzten.

Text Samstag: Patric Paaß
Text Sonntag: Michael Steinborn