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“Give peace a Chance”

DTV unterstützt Ausschluss von Russland und Belarus vom Internationalen Sport

Der Deutsche Tanzsportverband unterstützt den Beschluss des Internationalen Olympischen Komitees, wie am 28. Februar veröffentlicht, in vollem Umfang: ” Um die Integrität globaler Sportwettkämpfe und die Sicherheit aller Teilnehmer zu schützen, empfiehlt der Vorstand des IOC internationalen Sportverbänden und Organisatoren von Sportveranstaltungen, russische und weißrussische Athleten und Offizielle nicht einzuladen und deren Teilnahme an internationalen Wettkämpfen nicht zuzulassen.”

Presseerklärung des IOC

Die Olympische Bewegung ist sich einig in ihrer Mission, durch Sport zum Frieden beizutragen und die Welt über alle politischen Auseinandersetzungen hinweg im friedlichen Wettbewerb zu vereinen. Die Olympischen Spiele, die Paralympischen Spiele, Weltmeisterschaften und Weltcups und viele andere Sportereignisse vereinen Athleten aus Ländern, die sich in Konfrontation und manchmal sogar im Krieg befinden. Gleichzeitig ist sich die Olympische Bewegung einig in ihrem Sinn für Fairness, Athleten für die Entscheidungen ihrer Regierung nicht zu bestrafen, wenn sie sich nicht aktiv daran beteiligen. Wir setzen uns für faire Wettbewerbe für alle ohne Diskriminierung ein. Der aktuelle Krieg in der Ukraine bringt die Olympische Bewegung jedoch in ein Dilemma. Während Sportler aus Russland und Weißrussland weiterhin an Sportveranstaltungen teilnehmen könnten, werden viele Sportler aus der Ukraine wegen des Angriffs auf ihr Land daran gehindert.

Das ist ein Dilemma, das nicht gelöst werden kann.

Der IOC-Vorstand hat sich daher heute die Situation genau überlegt und schweren Herzens folgenden Beschluss gefasst: Um die Integrität globaler Sportwettkämpfe und die Sicherheit aller Teilnehmer zu schützen, empfiehlt der Vorstand des IOC internationalen Sportverbänden und Organisatoren von Sportveranstaltungen, russische und weißrussische Athleten und Offizielle nicht einzuladen oder die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen zuzulassen.

Wo dies aus organisatorischen oder rechtlichen Gründen kurzfristig nicht möglich ist, fordert der IOC EB internationale Sportverbände und Organisatoren von Sportveranstaltungen weltweit nachdrücklich auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um sicherzustellen, dass kein Athlet oder Sportfunktionär aus Russland oder Weißrussland teilnehmen darf unter dem Namen Russland oder Weißrussland.

Russische oder belarussische Staatsangehörige, sei es als Einzelperson oder Mannschaft, sollten nur als neutrale Athleten oder neutrale Mannschaften zugelassen werden. Es dürfen keine nationalen Symbole, Farben, Flaggen oder Hymnen gezeigt werden.

Wo auch dies im Extremfall aus organisatorischen oder rechtlichen Gründen kurzfristig nicht möglich ist, überlässt es der IOC-Vorstand der jeweiligen Organisation, einen eigenen Weg zu finden, um das oben beschriebene Dilemma effektiv zu lösen.

In diesem Zusammenhang betrachtete der Vorstand des IOC insbesondere die bevorstehenden Paralympischen Winterspiele Peking 2022 und bekräftigte seine volle Unterstützung für das Internationale Paralympische Komitee (IPC) und die Spiele.

Der Vorstand des IOC hält an seiner dringenden Empfehlung vom 25. Februar 2022 fest, keine Sportveranstaltung in Russland oder Weißrussland zu organisieren.

Der Vorstand des IOC hat aufgrund der außergewöhnlichen Umstände der Situation und in Anbetracht der äußerst schwerwiegenden Verletzung des Olympischen Waffenstillstands und anderer Verstöße gegen die Olympische Charta durch die russische Regierung in der Vergangenheit die Ad-hoc-Entscheidung getroffen, die Olympische Ordnung allen Personen zu entziehen, die derzeit eine wichtige Funktion in der Regierung der Russischen Föderation oder eine andere regierungsbezogene hochrangige Position innehaben, einschließlich der folgenden: Herr Wladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation (Gold, 2001) Herr Dmitry Chernyshenko, stellvertretender Ministerpräsident der Russischen Föderation (Gold, 2014) Herr Dmitry Kozak, stellvertretender Stabschef des Präsidialamtes (Gold, 2014)

Der IOC EB begrüßt und schätzt die vielen Aufrufe zum Frieden von Athleten, Sportfunktionären und Mitgliedern der weltweiten olympischen Gemeinschaft. Das IOC bewundert und unterstützt insbesondere die Friedensaufrufe russischer Athleten. Der Vorstand des IOC bekräftigt seine uneingeschränkte Solidarität mit der ukrainischen Olympischen Gemeinschaft. Sie sind in unseren Herzen und Gedanken.

Das IOC EB verpflichtet sich, seine Bemühungen um humanitäre Hilfe fortzusetzen und zu verstärken. Daher hat der IOC EB heute einen Solidaritätsfonds eingerichtet. In diesem Zusammenhang drückt das IOC seine Dankbarkeit gegenüber den Nationalen Olympischen Komitees (NOKs) und Internationalen Sportverbänden aus, die ukrainische Athleten und ihre Familien bereits unterstützen. Der Vorstand des IOC, unterstützt von der IOC Task Force, beobachtet die Situation weiterhin genau. Er kann seine Empfehlungen und Maßnahmen an künftige Entwicklungen anpassen.

Die heutige IOC-Erklärung baut auf den IOC-Erklärungen vom 24. Februar 2022 und 25. Februar 2022 auf. Das IOC bekräftigt den Aufruf des IOC-Präsidenten: „Give peace a chance.“

Quelle: DTV

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Veröffentlicht von Volker Hey

Letzte Änderung: 1. März 2022, 18:20 Uhr

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